Shopify B2B

Shopify B2B Agentur – Entwicklung & Beratung

Wir entwickeln Shopify B2B-Shops und verstehen dabei nicht nur Shopify, sondern auch die Anforderungen, die Unternehmen an ihre B2B-Prozesse haben. Bevor wir entwickeln, analysieren wir gemeinsam mit euch, welches Setup wirklich zu euren Anforderungen passt. Denn die wichtigsten Entscheidungen fallen vor dem ersten Entwicklungsschritt, nicht danach.

Auch ohne Shopify Plus
Umsetzung ab 4 Wochen
Zertifizierte Shopify Agentur
5/5 +20 Projekte
Digitalisierung

Warum B2B-Unternehmen ihren Bestellprozess digitalisieren sollten

Viele B2B-Unternehmen verlieren täglich Zeit und Umsatz, weil ihre Bestellprozesse noch immer auf E-Mail, Telefon oder Excel basieren. Shopify bietet die Möglichkeit, genau diese Prozesse ohne hohe IT-Kosten und ohne langen Implementierungsaufwand zu digitalisieren. Typische Probleme, die ein B2B-Shop löst:

Manuelle Bestellannahme

Bestellungen laufen noch über E-Mail oder Telefon – Geschäftskunden können nicht rund um die Uhr selbst bestellen, ohne den Vertrieb einzubinden.

Keine kundenspezifischen Preise

Jeder Geschäftskunde soll seinen individuellen Katalog mit den vereinbarten Konditionen sehen – ohne B2B-Setup bleibt das schwer abbildbar.

Kein Self-Service für Wiederbestellungen

Kunden greifen nicht selbst auf Bestellhistorie und Schnellnachbestellung zu – der Aufwand bleibt bei euch.

Intransparente Zahlungskonditionen

Zahlungsziele wie Netto 30 oder 60 sind für Kunden nicht klar hinterlegt – Abstimmung und Nachfragen kosten Zeit.

Veraltete oder fehlende Produktdaten online

Produktinfos, Preise und Verfügbarkeiten sind nicht zentral aktuell – das kostet Vertrauen und manuelle Nacharbeit.

Shopify B2B

Shopify B2B ohne Shopify Plus – Was seit 2026 möglich ist

Lange galt: Wer ernsthaftes B2B mit Shopify betreiben will, braucht Shopify Plus mit einem monatlichen Preis ab 2.300 US-Dollar. Das hat sich grundlegend geändert. Seit April 2026 sind die wichtigsten B2B-Funktionen direkt in allen Standard-Plänen ohne Aufpreis enthalten: Firmenprofile, individuelle Kataloge, Staffelpreise, Zahlungsziele und ein dedizierter B2B-Checkout.

Für die meisten KMU im DACH-Raum bedeutet das: ein vollwertiger B2B-Shop ist heute ab 33 € pro Monat möglich.

Budget & Pläne

Was kostet ein Shopify B2B-Shop?

Die Kosten hängen stark vom Setup ab. Als grobe Orientierung gelten typische monatliche Budgets (Shopify-Plan inkl. üblicher Apps bzw. Integrationen, ohne einmalige Projekt- oder Migrationskosten):

60–110 €

Einfaches B2B-Setup

Basic-Plan plus typische Apps
240–490 €

Mittleres Setup mit ERP

Anbindung, Abgleich, mehr Automation
ab 2.700 €

Plus & tiefe Integration

Komplexe Schnittstellen, hohe Volumina

Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Kostenfaktoren inklusive Apps, Transaktionsgebühren und versteckter Posten findet ihr in unserem Artikel zu Shopify B2B Kosten.

Features

Die wichtigsten Shopify B2B-Features im Überblick

Shopify bringt seit April 2026 folgende native B2B-Funktionen auf allen Standard-Plänen mit:

Company Profiles

Ihr legt pro Geschäftskunde ein Firmenprofil an – mit mehreren Standorten, eigenen Einkäufern und individuellen Zugriffsrechten.

Kataloge

Bis zu drei aktive Preiskataloge, die ihr direkt einem Unternehmen zuweist – mit eigenen Preisen, Rabatten und Mengenregeln.

Payment Terms

Zahlungsziele wie Netto 30, 60 oder 90 Tage lassen sich pro Kunde hinterlegen und erscheinen direkt im Checkout.

Volume Pricing

Staffelpreise auf Produktebene senken den Stückpreis automatisch, je mehr ein Kunde bestellt.

B2B Checkout

Eigener Checkout für eingeloggte B2B-Kunden – ohne Gast-Checkout, mit hinterlegten Zahlungsmitteln für Schnellbestellungen.

Deep Dive

B2B-Features 2026 - ohne Shopify Plus

Hier findet ihr ein umfassenderes Video von uns zu den 2026 neu eingeführten nativen B2B-Features von Shopify:

Blended & Märkte

B2B und B2C gleichzeitig – geht das mit Shopify?

Ja. Das ist eine der häufigsten Anforderungen im Shopify-B2B-Kontext. Ihr habt grundsätzlich zwei Optionen: Entweder betreibt ihr einen Blended Store, in dem B2B- und B2C-Kunden denselben Shop nutzen und sich die Preise nach Login automatisch anpassen. Oder ihr trennt beide Bereiche über separate Märkte mit unterschiedlichen Storefronts und Inhalten. Welche Variante sinnvoller ist, hängt von euren Prozessen und dem geplanten Auftragsvolumen ab. Welche Option für euch am sinnvollsten ist, besprechen wir gern im Beratungsgespräch.

Case Study

AMAMUS Vet

Für AMAMUS Vet haben wir einen Shopify-Shop aufgebaut, der zwei Zielgruppen unter einem Dach bedient: Tierhalter im Endkundengeschäft (B2C) und Tierärzte im Großhandel (B2B). Von der Konzeption über das Theme bis zur Anbindung an die Warenwirtschaft haben wir den Shop so aufgesetzt, dass beide Vertriebswege sauber getrennt laufen – mit eigenen Preisen, eigenen Katalogen und einem reibungslosen Bestell- und Rechnungsprozess.

B2B & B2C Setup
Firmenprofile & Kataloge
B2B Checkout
Billbee-Anbindung

So läuft ein Shopify B2B-Projekt mit uns ab

Vom ersten Gespräch bis zum Go-Live arbeiten wir in drei festen Phasen: Erst klären wir Anforderungen und Architektur, dann entwickeln wir, dann nehmen wir gemeinsam mit euch ab – inklusive Schulung eures Teams.

Nico Münster

Nico Münster

Dein Ansprechpartner

Konzeption & Planung

Wir klären B2B-Anforderungen: Märkte, Firmenprofile, Kataloge, Zahlungsbedingungen und ERP-Schnittstellen – bevor die erste Zeile Shop-Logik angefasst wird.

Design & Entwicklung

Von Wireframes bis B2B-Checkout und Katalogregeln: Wir setzen den Shop so um, dass Einkäufer intuitiv bestellen und euer Team ihn zuverlässig pflegen kann.

Launch & Betreuung

Go-Live mit Schulung, Abnahme der B2B-Flows und optional laufender Betreuung – damit Bestellungen, Freigaben und ERP-Sync im Alltag stabil bleiben.

Apps & Architektur

Wann braucht ein Shopify B2B-Shop Apps?

Die nativen B2B-Funktionen reichen für die meisten KMU-Setups aus. Einen funktionierenden B2B-Shop ganz ohne Apps aufzusetzen ist heute realistisch. Apps werden sinnvoll, wenn ihr über native Grenzen stoßt – etwa bei mehr als drei Preiskatalogen, automatisierter Kundenregistrierung ohne manuelle Freigabe, individuellen Versandlogiken oder komplexer ERP-Anbindung. Einen B2B-Store ausschließlich über Apps abzubilden, ohne native Shopify-Funktionen, ist technisch möglich, aber in der Regel teurer und wartungsintensiver. Unser Ansatz: erst prüfen, was nativ geht, dann gezielt ergänzen.

Umsetzung

Shopify B2B einrichten – was dahintersteckt

Die technische Einrichtung eines Shopify B2B-Shops umfasst mehrere Schritte: Company Profiles anlegen und Einkäufer zuweisen, Kataloge mit kundenspezifischen Preisen und Mengenregeln konfigurieren, den B2B-Checkout anpassen und Zahlungsziele hinterlegen. Klingt überschaubar – wird aber schnell komplex, sobald ein bestehender D2C-Shop integriert werden soll oder eine ERP-Anbindung dazukommt.

Einen Praxis-Guide dazu haben wir im Artikel Shopify B2B einrichten zusammengestellt.

Agenturwahl

Was macht eine gute Shopify B2B Agentur aus?

Wer eine Agentur für seinen B2B-Shop sucht, sollte ein paar Dinge prüfen:

Versteht die Agentur B2B-Prozesse?

Shopify-Entwicklung und B2B-Logik sind zwei verschiedene Dinge. Eine Agentur, die nur entwickelt ohne Bestellprozesse, Preisstrukturen und ERP-Logik zu verstehen, baut am Bedarf vorbei.

Kommuniziert sie Grenzen ehrlich?

Shopify B2B hat klare Limits. Eine Agentur, die das verschweigt, erzeugt falsche Erwartungen und Nachkosten.

Berät sie vor dem Setup?

Die wichtigsten Entscheidungen, wie Blended vs. Dedicated Store, nativer Funktionsumfang vs. Apps oder die Plan-Wahl müssen vor dem ersten Entwicklungsschritt geklärt sein. Nachträglich ist das mit hohem Aufwand verbunden.

Hat sie nachweisbare Erfahrung mit Shopify B2B?

Referenzen, Blogartikel und eigene Inhalte zum Thema sind ein guter Indikator dafür, wie tief das Wissen wirklich geht.
Erstgespräch

Bereit für einen B2B-Shop, der für euch arbeitet – und nicht gegen euch?

Lass uns herausfinden, ob Shopify B2B die richtige Lösung für eure Anforderungen ist.

Was passiert im Erstgespräch?

  • Wir schauen uns euer aktuelles Setup und eure Schmerzpunkte an.
  • Wir prüfen, wie sich Preislisten und ERP abbilden lassen.
  • ihr erhaltet anschließend eine ehrliche Einschätzung zu Machbarkeit und Budget.
Nico Münster
Geschäftsführer von Sayweb
FAQ

Häufigste Fragen zu Shopify im B2B

Kurz und klar: typische Fragen von Einkäufern und Shop-Verantwortlichen

Ja. Seit April 2026 auch ohne Shopify Plus. Für die meisten KMU-Setups reichen die nativen B2B-Funktionen auf Standard-Plänen vollständig aus.

Nicht zwingend. Plus lohnt sich erst, wenn ihr mehr als drei aktive Kataloge braucht, Anzahlungen oder Teilzahlungen anbieten wollt oder individuelle Kundenpreise direkt aus dem ERP kommen sollen.

Ja, gängige ERPs wie JTL, weclapp oder xentral lassen sich über Konnektoren anbinden. SAP oder Microsoft Dynamics erfordern eine Middleware. Dies ist machbar, aber planungsintensiver.

Ein einfaches B2B-Setup ist in 4–8 Wochen umsetzbar. Projekte mit ERP-Anbindung, Migration oder komplexem Customizing dauern typischerweise 3–6 Monate.

Im Blended-Store-Modell ändert sich für B2C-Kunden nichts. B2B-Preise und -Funktionen sind nur für eingeloggte Firmenprofile sichtbar.

Nativ nicht vollständig, denn Shopify erfordert eine manuelle Freigabe neuer Firmenprofile. Mit Apps oder Automatisierungen über Shopify Flow lässt sich der Prozess aber stark vereinfachen.

Ja. Shopify unterstützt mehrere Märkte mit eigenen Währungen, Steuern und Inhalten. Für EU-B2B-Kunden ist die korrekte Umsatzsteuer-Behandlung (Reverse Charge) über die Shopify-Steuereinstellungen abbildbar.

Ja, Payment Terms (Zahlungsziele) sind nativ in allen Standardplänen enthalten. Für automatisierte Rechnungserstellung empfehlen wir die Anbindung eines Rechnungstools wie Billbee.